Kostenlose Kreditkarten im Vergleich 2017: Beste Kreditkarte finden

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Kostenlose Kreditkarte: Was gibt es zu beachten?

Das Prinzip der Kreditkarte ist den meisten Girokonto-Inhabern bekannt, es gibt aber verschiedene Typen von Kreditkarten zwischen denen Sie wählen können. Bei der Wahl ist jedoch Vorsicht geboten, denn das Risiko sich zu verschulden ist bei manchen Kreditkarten größer als bei anderen.

Bei der herkömmlichen Kreditkarte werden die Umsätze am Ende eines Monats vom Girokonto abgezogen. Dieser Kreditkartentyp wird Charge Card genannt und der Kunde erhält einige Tage oder Wochen Zahlungsaufschub. Bei einem regelmäßigen Geldeingang ist das Risiko sich zu verschulden relativ gering, da ein mögliches Minus auf dem Konto dann sofort wieder ausgeglichen werden kann.

Bei der Revolving Card ist das ein wenig anders. Vor allem in den USA ist dieser Kreditkartentyp weit verbreitet und häufig genutzt. Der Kunde bekommt nachdem die Kreditwürdigkeit und Bonität eingeschätzt wurde einen Kreditrahmen festgelegt. Innerhalb dieses Rahmens kann dann im Monat auf Pump einkauft werden und am Ende des Monats erhält der Kunde dann eine Monatsabrechnung mit den Umsätzen des Monats. Zurückgezahlt wird jeden Monat ein Mindestbetrag, von fünf bis zehn Prozent der gesamten Schulden, der Rest wird einfach "stehen gelassen". Auf diesen Restbetrag kommen dann Kreditzinsen, die sich um die 15 bis 20 Prozent im Jahr belaufen. Diese Zinsen machen diesen Kreditkartentyp so teuer und risikoreich. Mit der Mindestrückzahlung werden allerdings nur die Zinsen gezahlt und nicht die eigentliche Kreditsumme. Um diese zu zahlen muss der Kunde die Initiative ergreifen und per Überweisung einen Teil der Kreditsumme tilgen, oder den Kreditbetrag ganz abbezahlen. Die Banken hoffen nämlich darauf, dass die Kunden keine Sondertilgungen vornehmen, sondern den teuren Kredit einfach laufen lassen. Ein weiteres Problem bei dieser Kreditkarte ist, dass der Kunde sobald er einen Teil der Schulden getilgt hat sofort wieder einen neuen Kredit in Höhe der vorgenommenen Tilgung zur Verfügung gestellt bekommt. Der Kredit wird also immer wieder erneuert, deshalb auch die Bezeichnung Revolving Card (dt: rotierende Karte). Das kann dazu führen, dass man leicht die Übersicht über seine Finanzen verliert, besonders dann, wenn man noch andere Schulden auf dem Konto hat.

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